BiBA
Die Marke BiBA wird oft im selben Atemzug erwähnt, wie Minis (die Autos), die Kings Road in London oder andere englische Begebenheiten aus den sechziger Jahren. Die Marke steht in enger Verbindung zu allem, was swingt. Das Label hat seine ganz eigene Geschichte und macht das Märchen von armen Menschen, die zu reichen Unternehmern wurden, zu Wirklichkeit.
Die Marke Biba wurde durch eine in Warschau geborene Frau namens Barbara Hulanicki ins Leben gerufen. In den frühen 60iger Jahren schlug ihr Mann ihr vor, Bekleidungsstücke per Post zu verkaufen. So wurde Bibas Post-Boutique gegründet. Über die Zeitschrift „Daily Express“ baute sie sich ein einigermaßen gutgehendes Geschäft auf. Dann wurde die Königin der Untergrundewegung „Modernists“, kurz Mods, aufmerksam auf das Lael und machte es bekannt. Die Mode wurde belieter und damit auch teurer. Es folgte eine Anzahl an Biba-Boutiquen. Die Geschäfte boomten und neue Geschäftspartner versuchten, diese Idee in der nun erreichten Größe auch ins Ausland zu verkaufen. Das funktionierte nicht und das Imperium BiBA ging unter. Das Label jedoch blieb.
Denn der gedeckte Stil der Kleidung gefällt noch heute vielen Menschen. Edle Stoffe, eine leicht verspielte Verarbeitung und die sanften Farben lassen das Gefühl der 60iger und 70iger Jahre neu aufleben. BiBa zählt heute zu einem der edelsten und wertvollsten Labels und verkauft seine Mode deshalb für dreistellige Beträge pro Klediungsstück.
