Basic Jeans
Nach einer amerikanischen Studie besitzt jeder Einwohner der USA durchschnittlich sieben Jeans. Ein Hersteller setzte dieses Ergebnis gleich in seinem Markennamen um. Es ist wohl nicht bekannt, wie viele Jeans sich durchschnittlich in den deutschen Kleiderschränken befinden, aber sicherlich bilden die Basic Jeans den größten Anteil. Eine Basic Jeans zeichnet sich dadurch aus, dass sie in dem ursprünglichen Jeans-Schnitt hergestellt wird. Sie hat weder ein ausgestelltes Bein, noch eine Röhrenform.
Genau genommen ist der Stoff, aus dem die ursprüngliche Jeans hergestellt wird, auch nicht mit elastischen Anteilen versehen. Die Basic Jeans kennt keine farblichen Applikationen oder andere Fashion-Effekte, durch die sie besonders gestaltet ist. Vielmehr sind es ein gerades Bein, ein bequemer Sitz und der Five-Pocket-Stil, wodurch sich die Basic Jeans auszeichnet. Eine Basic Jeans hat einen angesetzten Bund und wird mit einem Reißverschluss und einem Nieten-Metallknopf verschlossen.
Die Ursprünge der Basic Jeans, deren Name von der italienischen Stadt Genua hergeleitet ist, sind bei den Goldgräbern in San Francisco zu finden. Nachdem der deutsche Auswanderer Levi Strauss die ersten Jeans aus einer Hanffaser herstellte, die dem Segeltuch sehr ähnlich war, ging er später dazu über, die hautsympathischere Baumwolle zu verwenden, die in der Umgebung von Genua angebaut wurde. Die Baumwollstoffe wurden in Nimes in Frankreich in der speziellen Technik gewebt, wie sie für Jeansstoffe noch heute bekannt ist, die Denim-Stoffe. Nieten wurden und werden an den Nähten der Basic Jeans verwendet, um diesen eine höhere Stabilität zu verleihen. Diese spezielle Technik übernahm Levi Strauss von Jacob Davis und meldete sie 1873 zum Patent an.
